News

12.02.17 Herz-Chakra Workshop
Der nächste Herz-Chakra Workshop findet am 18.+19. März statt.
15.12.16 Eröffnung Charlottenburg
Am 1.1. eröffnen wir unser neues Yoga-Studio in Charlottenburg. Ab sofort vereinbaren wir auch schon Termine für Probestunden.
12.9.16 Neues Yoga-Studio
Wir haben heute einen Mietvertrag unterschrieben für ein weiteres Yoga-Studio in Charlottenburg an der Spree, mit Blick aufs Wasser, sehr schön, hell und ruhig, etwas größer als unser Studio in Neukölln. Das Haus ist neu gebaut und noch nicht ganz fertig. Wir hoffen, dass wir im November eröffnen können.
14.1.16 Neuer Kurs
Ab sofort haben wir einen weiteren Kurs: Freitag um 11 Uhr.
18.11.15 Was unser Yoga-Studio so besonders macht
Es gibt wahrscheinlich vieles, was unser Yoga-Studio von anderen unterscheidet. Aber eine Sache, die mir vor kurzem so richtig aufgefallen ist, ist, dass alle unsere Yoga-Lehrer dies Vollzeit sind; also sich richtig hauptberuflich und ausschließlich nur auf Yoga konzentrieren. In den meisten anderen Yoga-Studios gibt es viele verschiedene Yoga-Lehrer, die vielleicht 2-3 Mal pro Woche einen Unterricht geben, so nebenbei als Hobby sozusagen. In der Tat gibt es überhaupt sehr wenige Yoga-Lehrer, die dies hauptberuflich machen.
Und das ist ein großer Unterschied. Denn wir können uns den ganzen Tag auf unser Yoga konzentrieren. Wir bereiten den Unterricht vor, machen unser eigenes Training, denken an unsere Yoga-Schüler, überlegen, was sie am meisten brauchen könnten, um Fortschritte zu machen. Wir nehmen uns häufig Zeit für einzelne Yoga-Schüler, wenn wir glauben, dass sie das weiterbringen könnte. Wir kümmern uns um die Räume, beantworten alle Emails und, und, und ... Das wäre gar nicht möglich, würden wir daneben noch irgend einen anderen Beruf ausüben.
Und: Es macht richtig Spaß! :) Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn wir jeden Tag sehen, wievielen Menschen wir Entspannung, Gesundheit und Frieden schenken können. Es ist schön zu hören, wenn Yoga-Schüler erzählen, wie sie sich bereits verändert haben. Wir freuen uns bereits riesig, wenn ihr die Treppe raufkommt. Und es ist schön, sich als Yoga-Lehrer jeden Tag Zeit zu nehmen, um sich selbst zu entspannen, selber Energie aufzutanken, und selber einen tiefen Frieden zu spüren. Denn wir können euch nur das geben, was wir selber auch tief in uns erfahren haben, jeden Tag.
12.10.15 Was unsere Mitglieder über unser Yoga sagen
"Ich habe häufig ganz besonders intensive Yogastunden. Voll von Dankbarkeit und Vertrauen in das Leben. Manchmal erinnere ich mich an die Zeit als ich bei euch begonnen habe. Ich bin dankbar, dass mich das Leben in eure Arme gespült hat. Ich habe von euch so viel lernen können. Wie schön das Leben in jedem Augenblick ist, wenn ich es will. Ich freue mich auf alles, was so kommen wird und in jedem Moment passiert. Ich sehe den Unterschied zu früher und ich bin einfach gerührt."
4.10.15 Yoga für Eltern und alle, die es werden wollen
Wenn ich mir eine Sache wünschen könnte, die unsere Gesellschaft so richtig voranbringen könnte, dann wäre es, dass alle werdenden Eltern in den 2 Jahren vor der Geburt ihres Kindes, die Möglichkeit und die Zeit für sich bekommen, richtig intensiv Yoga zu machen. Nicht irgendein Yoga, sondern ein richtig gutes Yoga; eines, das sie auch im Herzen voranbringt. Denn in keiner Lebensphase bisher habe ich so stark gemerkt, wie wichtig Yoga ist, als in den ersten Lebensjahren meines Sohnes.
Nicht nur, damit die Eltern sich gut fühlen, sondern vor allem, damit das Kind sich gut fühlt. Denn das, was es in den ersten Lebensjahren mitbekommt, wird es den Rest seines Lebens weitertragen. Der Eltern-Job ist der herausfordernste von allen. Es ist der, der dir genau zeigen wird, wie groß deine Kraft und deine Liebe wirklich sind. Wenn du ihn gut machen willst, wird er dir alles abverlangen, körperlich, emotional und geistig.

Hier sind einige der Themen, die in der Elternzeit meist eine enorm große Rolle spielen, und bei denen Yoga richtig gut helfen kann:
- Ausgleich von Schlafmangel: Es ist nichts Besonderes, wenn dein Kind im ersten Lebensjahr, und vielleicht auch danach noch, nachts alle 2-3 Stunden wach wird. Unsere beste Übung, um Schlafmangel auszugleichen, ist der Schlafende Tiger. :)
- Ständige Aufmerksamkeit für das Kind: Erst dann merkst du, wie enorm viel Zeit du für dich selber hattest, wenn du Mama oder Papa wirst. Ab sofort ist das Kind Nummer eins. Alles andere ist nachrangig. Geht auch gar nicht anders. Die paar Minuten, die du mal für dich hast, wirst du schnell genießen lernen. Intensives Yoga kann dir helfen, dass du dich mit dir selber ganz im Reinen, ganz in Harmonie fühlst; dass es keine großen Anspannungen mehr in dir gibt, die deine Aufmerksamkeit ständig auf sich ziehen würden, so dass du dich wirklich auf das konzentrieren kannst, was gerade anliegt. So macht es dir dann auch nicht mehr viel aus, wenn du mal Monate lang sehr wenig Zeit für dich selber hast.
- Vertrauen in dein intuitives Wissen: Ich finde es immer noch bemerkenswert traurig, wie alleine Eltern in unserer Gesellschaft gelassen werden, wenn es um die Frage geht: Wie kann ich wissen, was mein Kind braucht, wenn es schreit? Und wie kann ich ihm geben, was es braucht? Ein paar gut gemeinte Ratschläge von Oma, Opa, Hebamme, Nachbarin und engsten Freunden helfen da meist nicht viel weiter. Sie widersprechen sich häufig sogar. Ich glaube, das Einzige, was einem dabei wirklich hilft, ist das Vertrauen in das eigene intuitive Wissen in dir selbst. 100 000 Jahre Evolution stecken in dir drin! Vertraue dem Gefühl tief in dir! Du weißt, was dein Kind gerade braucht, genau jetzt. Auch so ein Selbstvertrauen kann trainiert und geübt werden mit intensivem Yoga.
- Achtsames, entspanntes und selbstbewusstes Auftreten: Wie würdest du reagieren, wenn dein 10 Monate altes Kind am Frühstücks-Tisch sitzt und aus Versehen ein scharfes Messer in die Hand bekommt? (Würde dir nie passieren? Dann, glaube ich, hast du keine Ahnung :) ) Würdest du vor Schreck die Luft anhalten, das Messer sofort packen, es deinem Kind aus der Hand ziehen und schimpfende Worte benutzen? Oder würdest du die Situation zwar sofort blicken, aber ruhig bleiben, ihm mit ruhigen Worten sagen, dass das ein scharfes Messer sei, an dem man sich verletzen könne; das Messer festhalten, ohne es wegzureißen; sagen, dass es besser sei, ein "anderes Messer" zu benutzen, dass du gleich holen wirst, nachdem du das hier weggebracht hast, oder so ähnlich.
Bevor du antwortest, stell dir genau vor, dass du vielleicht seit 10 Monaten unter Schlafmangel leidest, dass du übermüdet bist, vielleicht Verspannungen im Rücken und Schultern hast vom Stillen und Tragen, dass du die letzten Monate sehr wenig Zeit hattest, um dich um dich selbst zu kümmern und deinen Stress loszulassen. Und? Was glaubst du? Naja, werden wir ja dann sehen, wenn es soweit ist. :) Auf jeden Fall wäre die Unfallgefahr mit einer fokussierten, aber entspannten Reaktion erheblich geringer, als die bei einer schreckhaften, ängstlichen Überreaktion. Und genau so ein Selbstgefühl kann man mit Yoga trainieren.
- Belastungs-Tests für Rücken, Schultern und Oberarme: Jedes Kind möchte getragen werden. Ein Glück gibt es Tragetücher und andere Hilfsmittel. Aber manchmal muss man dann doch die Hände nehmen. Auch das ständige Stillen kann körperlich sehr belastend sein. Um solche Verspannungen zu lösen sind bekanntlich ein paar Yoga-Übungen ganz gut.

Ich könnte noch viele andere Themen aufzählen. Aber für heute lass ich es genug sein. Eins möchte ich aber noch sagen:
Auch bei all den Herausforderungen, die einem als Mama oder Papa begegnen, gibt es kein schöneres Gefühl, als dein Kind in den Armen zu halten, mit ihm zu spielen, mit ihm zu lachen, ihm Geschichten zu erzählen, ihm in die Augen zu schauen und in deinem Herz zu spüren, wie sehr du diesen Menschen liebst.

Manuel
21.9.15 Was unsere Mitglieder über unser Yoga sagen
"Eigentlich hat sich fast alles verändert, seit ich Yoga mache. Es brauchte allerdings ziemlich lange, bis ich die wöchentliche Stunde nicht mehr als wohltuende, aber irgendwie auch lästige Pflicht begriff, sondern als etwas, das ich und das mich gefunden hat, und das mir hilft, mein Leben in die Hand zu nehmen, mich selbst zu finden und nach den echten Maßstäben meines Herzens zu handeln, zu fühlen und zu leben.
Irgendwann konnte ich spüren und dann entscheiden, dass ich das für mich, für mein Herz tue, dass ich dranbleiben will und dass ich in die Blockaden gehe, statt ihnen, wie mein ganzes Leben zuvor, auszuweichen. Das hat mit der Akzeptanz und Überwindung von Schmerz, Wut, alten Ängsten und einer gefühlten meterdicken Schicht von Traumata, Kummer, Sozialisation und Selbstbetrug zu tun, und war und ist nicht einfach. Nach zwei Workshops (Tan-Dschon und Herzchakra) habe ich begriffen, dass ich mehr (oder weniger, wenn man die meterdicken Schichten abzieht...) bin, als das, was ich und andere denken, was und wer ich bin. Also habe ich mich aufgemacht – es wird eine lange, steinige Reise, aber ich unternehme sie gerne und freue mich auf jeden neuen Tag.
Ich mache jetzt täglich zu Hause mindestens eine halbe Stunde Yoga-Übungen und komme dreimal die Woche in die Stunde. Was sich deutlich intensiviert ist das Gefühl von tiefer Liebe und Dankbarkeit, aber auch Selbstakzeptanz und das Wachsen von Stärke und Mut, den Alltag mit all seinen Klippen und Hürden anzugehen. Nicht immer bin ich erfolgreich, wie gesagt ist es noch eine lange Reise zu mir selbst. Das Reisegepäck dazu haben mir Manuel, Hena, Stephanie und alle Mitglieder von Middendorf Yoga mit auf den Weg gegeben."
13.9.15 Von Marta
Seit einiger Zeit ist Marta bei uns in der Ausbildung zur Mjong-Sa-Nim. Schon bald wird sie anfangen zu unterrichten. Hier ist ihre Nachricht für euch:

"Yoga ist mein Leben"

Nach einer langen Zeit der Sehnsucht in meinem Leben hatte ich endlich das Yoga in Berlin gefunden, auf das ich sehr lange gewartet hatte. Die Arbeit mit meinem Körper, mich mit Leidenschaft zu bewegen, war mir vom Tanzen sehr bekannt. Bevor ich mit Yoga begann, war mein Fokus jahrelang irgendwo anders. Ich führte ein stressiges Leben, in dem die Bewegung kaum Platz bekam. Ich hatte den Zugang zu mir fast verloren und kam an einem Punkt in meinem Leben an, wo ich eindeutig spürte: "Jetzt musst du was machen." So bin ich ganz spontan oder von irgendwas geführt bei Middendorf Yoga gelandet. Schon ganz am Anfang hatte ich das Gefühl, dass dieses Yoga etwas Besonderes war, dass es etwas für mich war; etwas, das ich irgendwie kannte. Nach dem ersten Workshop wurde ich dann "süchtig" nach Yoga. Ich wollte immer weiter und tiefer gehen und der Herz-Chakra Workshop half mir dabei. Ich spürte wieder meine ursprüngliche Freude am Leben. Ich konnte deutlich entspannter sein, und ich wusste, wie ich mein Leben leben wollte. Ich fand neue Ziele und nahm mein Leben wieder in meine Hände.

Ich versuche, in jedem Moment vom Herzen zu leben. Ohne Yoga könnte ich mir mein Leben jetzt gar nicht mehr vorstellen. Es ist nicht nur eine Entspannungsmethode, es ist nicht nur Bewegung, es ist nicht nur Fitness, es ist eindeutig mehr. Durch Yoga ist einfach vieles möglich. Ich sehe, was passiert, wenn ich die anderen Menschen anlächele, und ich weiß, was alles möglich ist.

Mir ist durch Yoga klar geworden, dass wir gar keine Grenzen haben. Nur die, die wir selber aufbauen. Und die können wir aber alle wieder lösen. Das Leben ist wunderschön und total aufregend. Man weiß nie, was passiert, und davor braucht man keine Angst haben. Ich wünsche mir, dass die Menschen auch ohne Ängste, ohne Stress, ohne Selbstzweifel leben. Ich wünsche mir, dass die Menschen ihrem Herzen folgen und dass sie viel lächeln. Und ich möchte dabei helfen! Es ist alles möglich! MACH EINFACH YOGA!

Kamsahamnida Middendorf Yoga!
4.9.15 Workshop-Termine
Unsere Yoga-Workshops für die nächsten Monate werden an den folgenden Tagen stattfinden:
26-27.9.: Herz-Chakra Workshop
11.10.: Tan-Dschon Workshop
28-29.11.: Herz-Chakra Workshop
13.12.: Tan-Dschon Workshop

Mehr Infos zu unseren Workshops findet ihr hier.
29.8.15 Was unsere Mitglieder über unser Yoga sagen
"Yoga bedeutet für mich entspannen, loslassen, mich selbst spüren und zu mir selbst kommen, positiv denken und mich geistig weiterentwickeln. Dies sind alles Punkte, die mir sehr große Schwierigkeiten bereiteten. An Entspannung und Loslassen, vor allem von negativen Gedanken war lange Zeit nicht zu denken. Lange bedeutete das Leben für mich nur Stress und oftmals auch Angst. Nun bin ich über ein Jahr aktiv hier beim Yoga und merke was für Riesen-Fortschritte ich im letzten halben Jahr gemacht habe. Ich kann mich nicht nur viel mehr im Yoga spüren und entspannen, sondern gehe auch im Alltag ganz anders, sehr viel stärker mit Situationen um. Ich bin gelassener und auch selbstbewusster geworden! :)"
23.8.15 Warum Schlafender Tiger?
Der Schlafende Tiger ist sowohl bei den Anfängern als auch bei den Fortgeschrittenen eine unserer wichtigsten Übungen. Fortgeschrittene, die bereits etwas mehr Erfahrung mit ihm haben, spüren häufig schon selber, wie gut ihnen der Tiger tut. Sie spüren mehr Energie im Alltag, können besser entspannen, fühlen sich zentrierter und weniger anfällig für Stress. Für manche ist er schon zu einem "Freund" geworden. Für Anfänger hingegen ist der Tiger manchmal ein Rätsel: Warum müssen wir ihn so lange halten? Was bewirkt er? Und wie macht man ihn richtig?

Um ein paar Dinge vorwegzunehmen: Ja, der Tiger darf ruhig anstrengend sein. Teilweise kann er sogar effektiver sein, wenn er ein bisschen anstrengend ist. Und ja, der Tiger selber ist deswegen nicht unbedingt entspannend. Aber danach führt er in eine tiefere Entspannung. Und ja, je länger man ihn hält, desto stärker kann die Wirkung des Tigers sein.

Es gibt drei Dinge, die beim Tiger wichtig sind, um ihn möglichst effektiv zu machen: die Position, die Atmung und das Bewusstsein:
1. Die Position: Der Oberkörper ist entspannt, der Nacken weich. Die Hüftgelenke befinden sich ungefähr im rechten Winkel oder leicht angezogen, so dass die Knie etwas mehr Richtung Körper, aber höchstens bis zum Bauchnabel gehen. Die Füße sind höher als die Knie. Anfänger sollten nicht so viel auf Details der Position achten. Am wichtigsten ist hier, dass der Körper sich möglichst entspannt anfühlt. Vor allem für Anfänger ist es deswegen wichtig, vor dem Tiger den Körper aufzuwärmen, zu dehnen und ihn weich zu machen. Vor allem der Brustkorb, der Nacken und die Hüftgelenke sollten etwas vorbereitet werden, damit oberflächliche Anspannung bereits gelöst ist und Energie stärker zirkulieren kann.
2. Die Atmung: Stellt euch vor, dass ihr einen anstrengenden Tag hinter euch habt, und sehr sehr froh seid, nach Hause zu kommen. Ihr macht die Tür auf und ... atmet einmal tief durch ... Sehr wahrscheinlich atmet ihr dann durch die Nase ein und durch den Mund aus, vielleicht sogar mit einem leicht seufzenden "Haaaaa". Diese Atmung ist eine natürliche Funktion des Körpers, um Stress loszulassen und zu entspannen. Bereits einmal so zu atmen kann etwas Erleichterung bringen. Um den ganzen Stress zu lösen, bedarf es natürlich noch etwas mehr. Aber deswegen gibt es ja Yoga :). Durch die Nase einzuatmen bringt neue Energie in den Körper. Durch den Mund auszuatmen löst Verspannungen und Stress. Beides ist wichtig, damit eine tiefe Erholung stattfinden kann. Würde man nur durch die Nase atmen, würden sich Blockaden nicht so gut lösen, und die Energie nur schwer in Fluss kommen. Würde man nur durch den Mund atmen, könnte die Energie nicht sehr tief in den Körper gehen. Wenn ihr also im Tiger atmet, dann lasst eure Kiefergelenke los, lasst euren Nacken los und atmet mit einem entspannten, lautlosen "Haaaa" aus. Es ist die beste Atmung, um euren Stress loszulassen, den die meisten von euch ja regelmäßig im Alltag ansammeln. Sollte sich das unangenehm anfühlen, ist das nur ein Zeichen, dass ihr sehr sehr viel Stress im Körper habt, so dass ihr komplett vergessen habt, wie es sich anfühlt, beim Ausatmen loszulassen. Umso wichtiger ist es dann, die Atmung immer wieder zu üben, bis sie sich wieder angenehm anfühlt. Bei jeder Ausatmung probiert, das Gefühl des Loslassens zu spüren. Der meiste Stress sitzt im Brustkorb. Lasst ihn einfach los, lasst ihn sinken, lasst ihn fallen bei jeder Ausatmung. Kontrolliert eure Atmung nicht, sondern lasst sie einfach kommen und gehen. Und vor allem lasst sie los, und beobachtet einfach nur, wie sich das Gefühl langsam verändert.
3. Das Bewusstsein: Der Geist ist eine sehr wichtige Komponente beim Tiger, die seine Wirkung stark beeinflussen kann. Am effektivsten ist ein friedlicher, entspannter, zentrierter und entschlossener Geist. Ein Geist, der sich von allen Unannehmlichkeiten und Umständen unabhängig macht und stets ein friedlicher Beobachter bleibt. Einen solchen Geist kann man auf Druckknopf erst mit viel Training hervorbringen. Am Anfang braucht man dazu einige vorbereitende Übungen. Hier sind vor allem Übungen für den Brustkorb wichtig. Denn ein voller Kopf ist häufig nur die Folge von emotionalen Anspannungen im Brustkorb. Außerdem hilft das Zehenklopfen mit anschließender Entspannung, um tiefer loszulassen und den Geist friedlicher zu machen. Während des Tigers solltet ihr euch dann nicht auf irgendwelche Körperteile konzentrieren, sondern nur noch auf die Atmung und auf das Gefühl im Körper, das mit der Atmung kommt und geht. Die Hände auf dem Tan-Dschon helfen dabei, die Atmung auch im Unterbauch zu spüren, wo nach einer Weile eine angenehme Wärme entsteht. Für den Geist ist es einfacher, sich auf etwas zu konzentrieren, was sich bewegt (die Atmung), als auf etwas, das still ist (der Körper). Außerdem bringt ein aufmerksames Beobachten die Energie tiefer in den Körper hinein - bis hin zum Tan-Dschon, wo sie sich letztendlich ansammeln soll.
Eine wichtiger Hinweis dabei ist: Auch wenn der Geist mal nicht friedlich ist, sondern mit irgendwelchen Gedanken beschäftigt ist, behaltet eine friedliche Einstellung auch gegenüber diesen Gedanken. Lasst sie ruhig kommen, und dann lasst sie auch weiterziehen, ohne sie großartig zu beachten. Beobachtet euren Geist und kommt möglichst schnell wieder in eure Atmung zurück. Wenn ihr das tut, werden die Gedanken langsam abebben. Und selbst wenn sie das nicht tun sollten, ist es trotzdem ok :). Einfach nur weiter atmen...

Was der Tiger alles so bewirken kann: Der Tiger bringt einen Energie-Kreislauf in Gang, der sich durch den ganzen Körper zieht. Der "Motor" dieses Kreislaufs ist euer Tan-Dschon im Unterbauch. Laut Traditioneller Orientalischer Medizin gibt es hier einen "Ozean von Energie", eine unendliche Quelle, aus der ihr neue Energie schöpfen könnt. Diese Energie wird beim Tiger aufgeweckt. Der Tiger kann dadurch z.B. die Durchblutung im Körper stärken, so dass Hände und Füße häufiger warm werden. Er kann das Immunsystem stärken, so dass ihr euch seltener erkältet. Er kann alle Beschwerden lindern, die durch Energie-Mangel oder Stress entstehen, wie z.B. Reizdarm, Reizmagen, Schlafstörungen, Angstzustände, Depression, Rückenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden und vieles mehr. Die wenigsten dieser Beschwerden werden sich allerdings durch einmal 5 Minuten Tiger lösen. Dazu braucht es regelmäßiges Training. Aber jede der genannten Beschwerden haben wir schon mehrfach bei unseren Mitgliedern heilen können. Wieviel Training ihr braucht, um eure Beschwerden zu lindern, hängt davon ab, wieviel und wie gut ihr trainiert. Bereits 10 Minuten Tiger täglich mit einigen Übungen vorher und hinterher können da aber schon einiges bewirken.

Der Tiger kann aber noch mehr, als nur euren Körper zu heilen. Der Tan-Dschon ist nicht nur da, um eurem Körper Energie zu geben. Er sorgt gleichzeitig dafür, dass ihr ein friedliches, ausgeglichenes Lebensgefühl behalten könnt bis in euren Alltag hinein. So werdet ihr weniger anfällig für Stress, fühlt euch innerlich stärker, zentrierter und selbstbewusster. Gleichzeitig ist euer Geist wacher. Ihr fühlt euch klarer und könnt mit dieser Energie genau die Sachen in eurem Leben angehen, die ihr vielleicht schon lange vor euch hergeschoben habt. Ihr könnt alte Gewohnheiten verändern und neue gute Entscheidungen treffen, um mehr so zu leben, wie ihr es wirklich wollt. Häufig werden eure Beziehungen dann harmonischer. Denn wenn einer weniger Stress hat, fühlt sich der andere auch gleich besser. Eure Arbeit geht auf einmal leichter von der Hand. Und wenn ihr zu Hause seid, habt ihr noch sehr viel Energie übrig, um all die Dinge zu tun, die euch am Herzen liegen.

Deswegen trainiert gut und fleißig. Tut es mit Leidenschaft für euer Leben. Und wenn der Tiger etwas anstrengend ist, dann ist er es halt. Darüber werdet ihr später lächeln können. Wenn ihr später mal zurückschaut, wird es euch nicht mehr so wichtig sein, wie "gemütlich" euer Leben war, sondern wie "tief" ihr gelebt habt. Dass ihr mit Leidenschaft, Mut und Herz gelebt habt.

Alles Liebe.
Hena & Stephanie & Grit & Manuel
16.8.15 749 Minuten Tiger und 500 € für unsere Patenkinder
Wir haben heute beim Tiger-Marathon rund 500 € für unsere Patenkinder zusammenbekommen, mit 749 Minuten Schlafendem Tiger. Tiger-Königin ist Yana mit 2 Stunden und 11 Minuten. Fast alle Teilnehmer haben ihre Vision deutlich übertroffen. Herzlichen Glückwunsch!! Mit dem Geld können wir Edwige, Phuong und York-Dany bis Februar 2016 weiter unterstützen. Kamsahamnida an alle!
7.8.15 Spenden-Marathon für unsere Patenkinder am 16.8.
Am Sonntag, den 16.8., von 11:00 bis 13:30 Uhr veranstalten wir wieder einen Schlafenden-Tiger-Marathon. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, ihr Bestes zu geben. Für je 2 Minuten Tiger spenden wir 1 €.